KI-Agenten für Unternehmen, die im Betrieb laufen: jeder Schritt im Protokoll
KI-Agenten für Unternehmen zahlen sich erst aus, wenn sie nach der Vorführung im Tagesgeschäft weiterarbeiten: mit beschriebenen Aktionen, Übergabe an einen Menschen bei Zweifel, Protokoll jedes Schritts und einer Kostengrenze. Wir setzen KI-Agenten im Unternehmen so ein, dass Geschäftsführung und IT-Leitung jederzeit nachlesen können, was der Agent getan hat und wer dafür geradesteht.
Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt: Vertrag nach deutschem Recht, personenbezogene Daten nach DSGVO. Oft existiert bereits ein Pilot: Der Agent hat in der Demo Anfragen beantwortet oder Unterlagen sortiert und ist danach liegen geblieben, weil niemand sagen konnte, was er darf, was er kostet und wer eine falsche Aktion verantwortet. Die Grenze nennen wir ebenso offen: Ein Agent taugt für Vorgänge, die sich oft und ähnlich wiederholen. Wo verhandelt, abgewogen oder Kulanz gewährt wird, entscheidet weiter jemand aus Ihrem Haus.
Für wen
- Ein Agenten-Pilot hat in der Vorführung überzeugt und liegt seither still, weil die Frage nach Befugnis und Haftung offen ist.
- Die IT-Leitung soll einem Agenten Zugriff auf CRM oder Postfach geben und kann nicht benennen, welche Aktionen er damit tatsächlich ausführen würde.
- Die Geschäftsführung fragt, was ein Agent im laufenden Monat verbraucht, und erfährt es erst aus der Rechnung des Modellanbieters.
- Fachabteilungen haben mit eigenen Agenten-Werkzeugen experimentiert; welche Kundendaten dabei an welchen Dienst gegangen sind, hält niemand fest.
Was Sie bekommen
Aktionskatalog statt Generalvollmacht
Der Agent erhält keinen Zugang zu einem ganzen System, sondern einzelne beschriebene Aktionen: Kundenakte lesen, Rückfrage entwerfen, Status setzen. Zu jeder Aktion gehören erlaubte Datenfelder, eine Obergrenze und die Person in Ihrem Haus, die sie fachlich verantwortet. Unsere eigene KI arbeitet nach demselben Prinzip: Was nicht im Katalog steht, führt sie nicht aus.
Übergabe an einen Menschen, sobald der Agent zweifelt
Für jede Aktion ist festgelegt, wann der Agent nicht selbst handelt: bei fehlender Angabe, bei widersprüchlichen Daten, oberhalb eines Schwellwerts, den Ihre Fachabteilung setzt. Dann landet der Vorgang mit Vorschlag und Begründung in einer Freigabeliste bei der zuständigen Person.
Protokoll, das KI-Agenten für Unternehmen prüfbar macht
Protokolliert wird jeder Schritt: Auslöser, gelesene Daten, gewählte Aktion, zurückgeschriebenes Ergebnis, Freigabe. Ein falsch bearbeiteter Vorgang lässt sich so bis zur Ursache zurückverfolgen, und die Revision bekommt auf ihre Frage eine schriftliche Antwort.
Kostengrenze je Agent und je Aufruf
Anwendungen, die im Betrieb Sprachmodelle nutzen, rufen sie bei uns über ein eigenes Gateway auf; so wird auch Ihr Agent angebunden, mit harter Kostengrenze. Erreicht er sie, hält er an und meldet sich, statt weiterzurechnen. Welche Daten das Sprachmodell dabei sieht und welcher Anbieter es betreibt, halten wir im Angebot fest.
Vom Pilotprojekt zum abgenommenen Betrieb
Einen Vorgang auswählen, nicht zehn
Wir gehen Ihre bisherigen Versuche durch und wählen den Vorgang, der häufig vorkommt und bei dem sich ein falsches Ergebnis erkennen lässt. Vor dem ersten Blick in Ihre Unterlagen schließen wir eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung, gern auf Ihrer Vorlage.
Angebot mit Aktionskatalog und Abnahmekriterien
Im Angebot stehen die Aktionen, die Übergaberegeln, die Kostengrenze, die beteiligten Dienste und die Kriterien, gegen die abgenommen wird. Wie abgerechnet wird und in welchem Zeitrahmen, ist dort ebenso festgehalten.
KI-Agenten für Unternehmen im Probebetrieb an echten Vorgängen
Zunächst arbeitet der Agent neben Ihren Leuten: Er schlägt vor, die Fachabteilung entscheidet, beide Ergebnisse landen nebeneinander in einer Liste. Befugnisse wachsen erst, wenn dieser Vergleich es trägt, und darüber entscheidet Ihre Fachverantwortung.
Abnahme und Übergabe
Abgenommen wird gegen die vereinbarten Kriterien: richtige Aktionen, eingehaltene Übergaberegeln, vollständiges Protokoll, wirksame Kostengrenze. Code, Aktionskatalog und Dokumentation stehen in einem Repository, auf das Sie Zugriff haben. Die Nutzungsrechte am eigens erstellten Code gehen mit vollständiger Bezahlung auf Sie über.
Abnahme statt Versprechen
Eine Trefferquote sagen wir nicht zu, denn sie hängt an Ihren Vorgängen. Vor dem Start steht im Angebot, was abgenommen wird: welche Aktionen der Agent ausführen darf, wann er abgibt, was er protokolliert und wo seine Kostengrenze liegt. Geliefert wird in Teilen, jede Teillieferung wird für sich geprüft. Kommen personenbezogene Daten ins Spiel, die wir in Ihrem Auftrag verarbeiten, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen.
Bau und Einbindung des Agenten vereinbaren wir als Werkvertrag zum Festpreis mit Abnahme; für das Ergebnis stehen wir ein. Beratung vor der Auswahl läuft als Dienstvertrag nach Tagessatz. In beiden Formen gehen die Aufgaben an unsere Entwickler über unsere Projektleitung, Sie bestimmen Umfang und Kriterien. Nennen Sie uns den Vorgang, und wir sagen im Gespräch, ob ein Agent dafür taugt.
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KI im Betrieb: was vor dem Start geklärt wird
Welche Aufgaben können KI-Agenten im Unternehmen übernehmen?
Vorgänge, die oft vorkommen, einem erkennbaren Muster folgen und deren Ergebnis sich prüfen lässt: Anfragen zuordnen, Unterlagen vervollständigen, Rückfragen entwerfen, Stammdaten nachtragen. Schlecht geeignet sind Entscheidungen, die Verhandlung oder Kulanz verlangen. Ob Ihr Vorgang dazugehört, klären wir am echten Beispiel vor dem Angebot.
Wer haftet, wenn ein KI-Agent einen Fehler macht?
Für den gelieferten Agenten stehen wir im Werkvertrag ein: Er muss die abgenommenen Kriterien erfüllen, Abweichungen davon sind Mängel. Die fachliche Freigabe bleibt bei der Person in Ihrem Haus, die im Aktionskatalog dafür eingetragen ist. Das Protokoll zeigt im Einzelfall, an welcher Stelle der Fehler entstanden ist.
Was kostet ein KI-Agent im laufenden Betrieb?
Das hängt an der Zahl der Vorgänge, der Textlänge und am gewählten Modell. Deshalb bekommt jeder Agent eine Kostengrenze, bei der er anhält und meldet. Den Preis für Bau und Einbindung nennen wir im Angebot nach dem Gespräch.
Welche Daten sieht das Sprachmodell hinter dem Agenten?
Nur die Felder, die in der jeweiligen Aktion freigegeben sind; alles andere wird dem Modell nicht übergeben. Welcher Anbieter das Modell betreibt und wo verarbeitet wird, steht im Angebot.
Welcher KI-Versuch liegt bei Ihnen gerade auf Eis?
Nennen Sie uns den Pilot, das Werkzeug oder den Vorgang, bei dem es nach der Vorführung nicht weiterging. Im Gespräch sagen wir, ob er in den Betrieb gehört, was dafür fehlt – oder warum man ihn besser beendet.