KI-Einführung in Unterföhring: wissen, welche KI im Haus arbeitet, bevor der Auftraggeber fragt
- Unterföhring: Die Frage nach KI stellt zuerst der Auftraggeber
- Eine KI-Einführung wird in Unterföhring oft von außen angestoßen: Wer im Gewerbegebiet östlich der Bahnlinie für Sender oder Versicherer arbeitet, bekommt früher oder später die Frage, welche KI-Dienste mit dem überlassenen Material in Berührung kommen. Wir beantworten sie mit Ihnen, für Unternehmen in Deutschland, nach DSGVO und im Vertrag nach deutschem Recht. Einen Betrieb von zwanzig bis zweihundert Mitarbeitern erwischt diese Frage meist zur falschen Zeit. In der Kreation entstehen Entwürfe längst in einem frei zugänglichen Chat-Dienst, im Projektmanagement fasst ein Browser-Werkzeug Besprechungen zusammen, und die IT hat Lizenzen bezahlt, die im Alltag kaum jemand öffnet. Welche Kundendaten dabei an welchen Anbieter gegangen sind, hält niemand fest. Der Fragebogen des Auftraggebers liegt trotzdem auf dem Tisch, und je länger die Antwort dauert, desto eher entscheidet er an Ihrer Stelle, was erlaubt ist.
- Was die KI-Einführung Ihnen schriftlich hinterlässt
- Am Ende stehen vier Unterlagen, die Sie einem Auftraggeber, Ihrem Datenschutzbeauftragten und der eigenen Belegschaft gleichermaßen vorlegen können. Das Verzeichnis nennt jeden KI-Dienst, der im Haus tatsächlich benutzt wird, mit Zweck, Datenarten und der Angabe, ob mit dem Anbieter ein Vertrag besteht. Die Bewertung ordnet jeden angefangenen Versuch einer von drei Entscheidungen zu: weiterführen, umbauen oder geordnet beenden. Die KI-Richtlinie passt auf wenige Seiten und regelt, was Mitarbeiter mit Material von Auftraggebern tun dürfen und was nie in einen externen Dienst gehört. Das vierte Papier beschreibt den einen Vorgang, der als erster regelmäßig laufen soll, so genau, dass daraus die Leistungsbeschreibung eines Werkvertrags werden kann. Wer den nächsten Fragebogen ausfüllt, schreibt dann ab, statt zu recherchieren.
- Gespräche in den Abteilungen statt einer Kontrollrunde
- Die Bestandsaufnahme beginnt nicht mit Verboten, sondern mit Fragen an die Leute, die KI schon benutzen: wofür, mit welchem Konto, mit welchem Material, und was würde fehlen, wenn der Dienst morgen gesperrt wäre. Dazu kommen Lizenzlisten, Abrechnungen der Anbieter und, soweit Sie es freigeben, Auswertungen aus Ihrer IT. Niemand muss sich dabei rechtfertigen; wer offen erzählt, liefert den Stoff für eine Richtlinie, die im Alltag hält. Für jeden Versuch prüfen wir, was ihm im Betrieb fehlen würde: eine verantwortliche Person im Fachbereich, der Anschluss an das System, in dem die Arbeit wirklich passiert, ein Punkt, an dem ein Mensch prüft, bevor etwas nach draußen geht, und eine Kostengrenze. Fehlt fast alles, ist das Beenden die bessere Empfehlung als ein weiterer Anlauf.
- Worauf die KI-Einführung bei uns aufbaut
- Frühere Beratungsmandate können wir Ihnen nicht als Referenz nennen. Vorführen können wir, nach welchen Regeln unsere eigenen Anwendungen mit Sprachmodellen laufen, und zwar an Beispieldaten statt an Material anderer Kunden. Jede dieser Anwendungen hat einen Katalog erlaubter Aktionen; was dort nicht beschrieben ist, führt die KI nicht aus. Jeder Aufruf landet im Protokoll, und das eigene Gateway, über das die Anwendungen ihre Modelle ansprechen, setzt eine harte Kostengrenze. Die Empfehlungen, die Sie bekommen, übertragen dieses Muster auf Ihren Vorgang: wer freigibt, was protokolliert wird, wo die Kostengrenze liegt. Das ist kein Lehrbuchwissen, sondern die Art, wie wir selbst arbeiten, und genau deshalb sagen wir auch deutlich, wenn ein Vorgang ohne Sprachmodell besser läuft.
- Abnahme statt Versprechen, auch wenn beraten wird
- Beratung läuft als Dienstvertrag: Geschuldet ist sorgfältige Arbeit, kein Geschäftserfolg. Prüfbar wird sie trotzdem, weil das Angebot vor dem Start aufzählt, welche Unterlagen Sie erhalten, welche Abteilungen beteiligt sind und woran die Unterlagen als vollständig gelten. Die Vergütung folgt dem Tagessatz, bei klar umrissenem Umfang einem Festpreis; auch der Zeitrahmen ist dort genannt. Die Arbeit unserer Berater steuert unsere Projektleitung, den Umfang bestimmen Sie. Bevor Sie Lizenzlisten, Pilotunterlagen oder Fragebögen Ihrer Auftraggeber zeigen, unterschreiben beide Seiten eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung, gern auf Ihrem Formular. Werden dabei personenbezogene Daten sichtbar, die wir in Ihrem Auftrag verarbeiten, kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu. Das erste Gespräch lässt sich als Termin vor Ort in Unterföhring vereinbaren.
Unterföhring, Bayern
- Unterföhring liegt im Landkreis München am nordöstlichen Stadtrand, grenzt im Süden und Westen an München und im Norden an Ismaning, im Osten an Aschheim; die Isar bildet die Westgrenze.
- Die Gemeinde gilt als einer der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands.
- An der Medienallee haben ProSiebenSat.1 Media und der Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland ihren Sitz.
- Das ZDF betreibt in Unterföhring sein Landesstudio Bayern, das Beiträge für die Nachrichtensendungen des Senders produziert.
- Größter Arbeitgeber ist die Allianz-Gruppe, die auf dem Allianz Campus an der Dieselstraße unter anderem die Allianz Deutschland und die IT-Tochter Allianz Technology bündelt.
- Auch der Rückversicherer Swiss Re hat seine deutsche Niederlassung in einem eigenen Verwaltungsgebäude an der Dieselstraße.
- Die Arbeitsplätze konzentrieren sich im Gewerbegebiet östlich der Bahnlinie, in dem Medienunternehmen und Versicherer den Ton angeben.
- Der unterirdische Haltepunkt der S8 verbindet Unterföhring direkt mit der Münchner Innenstadt und dem Flughafen München.
- Über den Föhringer Ring ist die Gemeinde an Bogenhausen und Schwabing-Freimann angebunden, Anschluss besteht außerdem an die Autobahnen A 9 und A 99.
Begriffe zum Thema
- KI-Kompetenz nach Artikel 4: was sie für Unternehmen mit 20 bis 200 Mitarbeitern bedeutetArtikel 4 verlangt kein Zertifikat, sondern Maßnahmen, die zum Einsatz im eigenen Haus passen. Für mittlere Unternehmen heißt das: nach Rollen unterscheiden, kurz schulen, sauber festhalten.
- KI-Pilotprojekt: warum es im Pilot bleibt und was es in den Betrieb bringtEin Pilot zeigt, dass ein Modell eine Aufgabe lösen kann. In den Betrieb kommt das Vorhaben erst, wenn Zuständigkeit, Kosten je Vorgang und das Verhalten bei Fehlern geklärt sind.
KI im Betrieb: was vor dem Start geklärt wird
Lässt sich die Bestandsaufnahme vor Ort in unserem Haus in Unterföhring machen?
Ja, wenn Sie es wünschen. Wie KI tatsächlich benutzt wird, zeigt sich am Arbeitsplatz deutlicher als in einer Videokonferenz, deshalb führen wir diese Gespräche gern als Termin vor Ort in Unterföhring. Lizenzlisten auswerten und die Unterlagen schreiben erledigen wir danach, ohne Ihre Leute weiter zu binden.
Wie läuft eine KI-Beratung bei Ihnen ab?
In vier Schritten: ein Gespräch über das, was schon angefangen wurde, ein Angebot mit den zu liefernden Unterlagen, die Bestandsaufnahme mit Gesprächen in den Abteilungen und eine Vorlage, anhand derer die Geschäftsführung die Reihenfolge festlegt. Umfang und Dauer hängen an der Zahl der Abteilungen und stehen im Angebot.
Was passiert nach der Beratung?
Die Geschäftsführung entscheidet, welcher Vorgang in den Betrieb geht. Wird gebaut, dient die Beschreibung aus der Beratung als Leistungsbeschreibung eines Werkvertrags mit Abnahmekriterien, gleich ob wir den Auftrag übernehmen oder ein anderer Anbieter. Beendete Versuche werden mit Protokoll abgeschlossen, damit Lizenzen auslaufen und Daten gelöscht werden.
Projekt in Unterföhring besprechen
Projekte laufen über unsere eigenen Werkzeuge und Systeme, ortsunabhängig. Vor-Ort-Termine bei Ihnen in Unterföhring richten wir ein, wenn Sie es wünschen.